Geschichte des D.W.C.C.
Im 12. Jahrhundert entstand im südlichen Kloster der Shaolin, aufgrund des steigenden Bedarfs an effektivstem Schutz und zur Sicherung der
Philosophie des Daoismus, eine neue Kampfkunst die sowohl die Stärken der weichen Kampfkunststile, als auch aller harten Kampfkunststile in
sich vereinen sollte.
So wurde eine Lehre entwickelt, welche nicht nur über die enorme Schlagkraft und Explosivität der äußeren, harten Systeme, sondern auch über die nachhaltige Gesunderhaltung, Geschmeidigkeit und Präzision der inneren, weichen Systeme verfügte. Gleichzeitig ist sie schnell realistisch anwendbar und aufgrund ihrer reinen Natürlichkeit leicht zu erlernen.
Ihre Geschichte verlief fast 500 Jahre ungestört, bis 1674 das Kloster von mandschurischen Aggressoren, aus Angst vor den steigenden Widerständen der Daoisten, attackiert wurde. Dabei wurden viele Mönche und andere Wissensträger getötet und das Kloster letztlich, nach drei Tagen und drei Nächten, zerstört. Einige daoistische Weise konnten, zum Glück, jedoch fliehen. Darunter auch die Nonne Ng Mui.
Sie fand Aufnahme in dem Kloster “Weißer Kranich“ und verfolgte von dort ihr Ziel das Erbe des südlichen Klosters fortzuführen. Für diese Zwecke nahm sie eine junge Waise auf, die auf den Namen Yim Wing Chun getauft wurde und unterrichtete sie. Trotz aller Gefahren gelang es Yim Wing Chun und ihren Nachfahren, zu denen auch der legendäre Dr. Leung Jan gehörte, diese Kunst bis heute zu erhalten.
